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1.
Runde 30. Okt. 2005
|
Die
globale Beschleunigungskrise So nannte der
Astrophysiker Peter Kafka (1933-2000) die globale
Krisensituation, die eintritt, wenn der Fortschritt der
menschlichen Kultur das Stadium der globalen Vereinheitlichung
erreicht und sich gleichzeitig immer weiter beschleunigt. Diese
Krise ist schon im Schöpfungsprinzip der Evolution
veranlagt, ist unvermeidlich und wird in unserer Zeit durch die
geistigen Fähigkeiten des Menschen verwirklicht. Sie führt
jedoch nicht zwangsläufig in den Untergang, sondern
beschleunigt auch die notwendige Revision unserer Leitideen und
die Einsicht in die Grundbedingungen einer „aufwärts“
führenden Evolution sowie die damit verbundenen
Lernprozesse. Dadurch wird sie zum entscheidenden Wendepunkt
für den weiteren Fortschritt. Themenblatt
1
(PDF) – Literatur: Peter
Kafka (Bibliografie
und Textsammlung)
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2.
Runde 15. Jan. 2006
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Gemeinschaft „In
Gemeinschaft liegt die Rettung der Welt, durch
Gemeinschaft wird sie kommen“, sagt der schweizer
Psychotherapeut und „Gemeinschafts-Lehrer“ Samuel
Widmer, und weil diese Aussage so allgemein formuliert ist,
wird man ihr kaum widersprechen können, es sei denn, man
hält den Krieg für den Vater aller Dinge und den
Ausscheidungskampf der Fittesten für den eigentlichen
Antrieb der Evolution. Wie es aussieht wird die Menschheit,
global betrachtet, die menschenfreundlichen Lebensbedingungen
ihres Heimatplaneten beseitigen, wenn es ihr nicht gelingt, eine
Reihe alter, einst nützlicher, jetzt schädlicher
Gewohnheiten gemeinschaftlich zu überwinden. Soll
diese globale Gemeinschaft keine totalitäre, zentral
gesteuerte Zwangsgemeinschaft sein, kann sie vermutlich nur als
„Gesamtorganismus“, bestehend aus unzählig
vielen kleineren und kleinsten Gemeinschaften, verstanden
werden. — In unserer Runde ging es diesmal darum, das
Schlagwort Gemeinschaft mit Sinn zu füllen, indem wir
der Frage nachgingen, wie sich Gemeinschaft entwickeln
kann und welchen Kriterien sie genügen muss, um
eine „echte“ zu sein. Themenblatt
2
(PDF) – Literatur: M.
Scott Peck, The Different Drum, New York (Touchstone) 1988
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3.
Runde 12. März 2006
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Kann
man heute noch zuversichtlich sein, wenn man realistisch
bleiben möchte? Mit dieser Frage
kommen wir zurück zu unserem Einstiegsthema: Die globale
Krise, die durch den Fortschritt und die Globalisierung unserer
menschlichen Zivilisation heraufbeschworen ist. Peter Kafka
nannte diese Krise, mit der wir es zu tun haben, die „globale
Beschleunigungskrise“, weil sie – systemtheoretisch
betrachtet – ganz wesentlich damit zusammenhängt, dass
der Fortschritt der menschlichen Zivilisation die Grenzen des
Großen und des Schnellen erreicht. Er nannte sie
außerdem zwangsläufig, denn sie sei schon im
Prinzip der Evolution angelegt, weil Größe und
Schnelligkeit meist selektive Vorteile boten. Für beides
gibt es aber kritische Obergrenzen, deren Überschreiten in
eine existentielle Krise führt. Die Annahme, dass genau dies
in unserer Zeit geschieht, ist sehr realistisch. Peter Kafka
betonte aber auch, dass die Krise nicht zwangsläufig den
Untergang der Menschenkultur nach sich ziehe, sondern neue
Entscheidungen ermögliche, und dass die Aussichten auf eine
entscheidende Wende zur Überwindung dieser Krise gar nicht
so schlecht sind. Ist diese Ansicht auch
„realistisch“? Themenblatt
3 (PDF) –
Literatur: Die
Entdeckung des Chaos sowie
Das
Potsdamer Manifest 2005;
eine kurzgefasste Einführung in die Systemtheorie bietet:
Stefan Greschick, Das Chaos und seine Ordnung,
München 1998. Literatur und Vorträge von
Hans-Peter Dürr: www.gcn.de
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4.
Runde 30. April 2006
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Alternativen
für den Alltag (1) Wie
ökologisch verträglich ist mein eigener Lebensstil? Was
kann ich noch verbessern? Mit diesen Ausgangsfragen wollten wir
zu persönlichen „Standortbestimmungen“
herausfordern und einen Ideenaustausch anregen. Zu Beginn
berichtete uns Ulli Schneider vom Grafinger fair-Projekt,
das ja auch eine Alternative für den Konsumenten-Alltag
bieten soll und das sich dann – aus guten Gründen –
zum Hauptthema des diesmaligen Treffens entwickelte. Für den
geplanten Erfahrungs- und Ideenaustausch werden wir einen neuen
Anlauf nehmen. Themenblatt
4 (PDF)
– Siehe auch: www.fair-grafing.de
und www.korn-biomarkt.de
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5.
Runde 25. Juni 2006
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Alternativen
für den Alltag (2) – Verbindlichkeit im Alltag Die
Fragestellung veränderte sich vom Konjunktiv „Was
könnte ich tun?“ hin zu einer verbindlichen
Zusage „Was werde ich in den nächsten sechs Wochen
tatsächlich tun oder lassen“. Genauer: Was
kann ich in der Zeit bis zur nächsten Runde in meinem
täglichen Leben, in meinem persönlichen Umfeld, in
meinen privaten oder beruflichen Beziehungen verbindlich tun oder
lassen, um mein Leben z.B. im Sinne der Grundlagen für
Gemeinschaft (nach S. Peck), im Bezug auf innere Reinigung
(Klarheit) und Energiehaushalt bzw. Seelenhygiene und/oder im
Hinblick auf ökologische Zusammenhänge im Großen
Ganzen, und noch wichtiger: im kleinen persönlichen Umfeld,
sinnvoller, schöner, gesünder, ehrlicher oder auch für
meine Umwelt zumutbarer zu machen? Gibt es da überhaupt
etwas, und inwieweit bin ich fähig, mich vor der Gruppe
darauf verbindlich festzulegen? Was löst diese Frage und der
verbindliche, weil persönliche Umgang damit, möglicherweise
in mir aus? Freude? Panik? Hektische Aktivität? Abwehr oder
gar Ärger? – Jede/r fasste einen konkreten Vorsatz. In
dieser Runde begegneten wir uns auf sehr persönlicher
Ebene. Themenblatt
5 (PDF) –
Siehe auch: Zur
Einstimmung ins Thema (E.W.)
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6.
Runde 6. Aug. 2006
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Alternativen
für den Alltag (3) – Entschlusskraft und
Beharrlichkeit Wie ist es
uns mit unseren Vorsätzen ergangen? Wieviel Gestaltungskraft
haben unsere Entschlüsse freigesetzt? Die Erfahrungen –
und die Konsequenzen, die wir daraus ziehen. Diesmal hat unsere
Runde die Art einer „Selbsterfahrungsgruppe“
angenommen. Das darf und soll zwischen den Sachthemen von Zeit zu
Zeit geschehen – darüber bestand
Einigkeit. Themenblatt
6 (PDF) –
Siehe auch: Hans
Goller: Wie frei ist unser Wille? Die
Willensfreiheit aus der Sicht der Hirnforschung
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7.
Runde 17. Sept. 2006
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Wie
funktioniert eigentlich unsere Wirtschaft?
– Markt, Geld, Wohlfahrt (1) Das
Hinterfragen unseres Wirtschaftssystems, das national und global
alles Sozialstaatliche überrollt, wird immer dringender. Das
heißt: Wir müssen uns einigermaßen gründlich
mit den Grundbegriffen der Ökonomik sowie mit den
vorherrschenden und alternativen wirtschaftstheoretischen Ideen
befassen. Wir beginnen mit „Markt – Geld –
Wohlfahrt“ (Grundbegriffe, Fragen und Probleme). Vortrag
von Hans Haas mit Diskussion – 1. Teil. Themenblatt
7 (PDF)
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8.
Runde 8. Okt. 2006
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Wie
funktioniert eigentlich unsere Wirtschaft?
– Markt, Geld, Wohlfahrt
(2) Grundbegriffe,
Fragen und Probleme. Vortrag von Hans Haas
mit Diskussion – 2. Teil. Themenblatt
8 (PDF)
– Literatur:
Paul A. Samuelson: Volkswirtschaftlehre (verschiedene Ausgaben);
Bernd Senf: Die blinden Flecken der
Ökonomie. Wirtschaftstheorien in der Krise
(Inhaltsverzeichnis/Leseprobe);
Nikolaus Piper (Hrsg.): Die grossen Ökonomen. Leben und Werk
der wirtschaftswissenschaftlichen Vordenker – Eine
Artikelserie der Wochenzeitung DIE ZEIT; Robert Heilbronner /
Lester Thurow: Wirtschaft. Das sollte man wissen; Uwe Andersen
(Hrsg): Soziale Marktwirtschaft. Eine Einführung; siehe
auch: Volkswirtschaftslehre
(Wikipedia),
Statistisches
Bundesamt Deutschland
|
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9.
Runde 12. Nov. 2006
|
Wie
funktioniert eigentlich unsere Wirtschaft? –
Markt, Geld, Wohlfahrt (3) Abriss
der wirtschaftstheoretischen Ideengeschichte: Physiokraten, Adam
Smith, Karl Marx, Neoklassik, Silvio Gesell, John M. Keynes,
Milton Friedman und Diskussion. Themenblatt
9 (PDF)
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10.
Runde 14. Jan. 2007
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Wirtschaft,
Wandel und Engagement Kein
spezielles Thema; freier Gedankenaustausch zum Thema Wirtschaft
und darüber hinaus, sowie zum Weitermachen in der
Runde. Themenblatt
10 (PDF)
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11.
Runde 25. Feb. 2007
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Seelenökologie „Was
unsere Zeit am dringlichsten braucht, ist, dass wir Menschen in
uns hinein lauschen und dort die Erde weinen hören.“
So spricht der Zen-Lehrer Thich Nhat Hanh. Wir übten uns
diesmal im Lauschen, während wir die Umwelt zu uns sprechen
ließen. Als Hinführung und zur Unterstützung
leitete uns Karin Fitz im Ritual der „Visionssuche“
an. Themenblatt
11 (PDF) – Siehe auch: www.tiefenoekologie.de
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12.
Runde 22. April 2007
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Haiku Schärfen
der Wahrnehmung durch schlichten Umgang mit Sprache: Was hat der
japanische Haiku mit „Sprachökologie“ zu tun?
Können wir unsere
Wahrnehmung der Welt durch einen achtsameren Umgang mit der
eigenen Sprache über deren Vorlieben und Kategorien hinaus
erweitern und vertiefen? – Ohne Rücksicht auf
Wittgenstein haben wir die „Verhexung unseres Verstandes
mit den Mitteln der Sprache“ untersucht, nicht
philosophisch-analytisch, sondern künstlerisch-spielerisch.
Wir haben das (Ver-) Dichten in der Form des Haiku
ausprobiert. Waltraud Horbas leitete uns dabei an. Themenblatt
12 (PDF)
|
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13.
Runde 10. Juni 2007
|
Die
Rede als Übung Authentisches freies
Sprechen. Selbsterfahrung und Training. Fakten sammeln und
bestehende Meinungen dazu anzuhören ist eine wichtige
Vorbedingung zur eigenen Meinungsbildung. Doch für eine
konstruktive politische Meinungsbildung genügt das
nicht. Will ich mich aktiv an einem aufbauenden
Meinungsbildungsprozess beteiligen, muss ich meine eigene Meinung
auch äußern können, und zwar schon dann,
wenn sie noch nicht ausgereift oder gar „fertig“ ist
– letzteres wird sie nie sein. Ich muss meine
augenblickliche Sicht der Dinge in den Diskurs einbringen und der
Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Wir haben‘s ganz
praktisch geübt – Judith Goldblat half uns mit Tipps
und den nötigen (liebevollen) Arschtritten
weiter. Themenblatt
13 (PDF)
|
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14.
Runde 22. Juli 2007
|
Politik
und Spiritualität Der Politik geht es um
die Ordnung unseres Gemeinwesens durch allgemein verbindliche
Entscheidungen bzw. um das Ringen um solche Entscheidungen. Im
Zeitalter der globalen Krise sind wir genötigt, weit über
die Menschengemeinschaft hinaus zu blicken und eine viel
umfassendere Gemeinschaft wahrzunehmen: die Gemeinschaft mit
allem Leben auf der Erde. Naturwissenschaftler vermitteln uns
statt eines mechanistischen und anthropozentrischen Weltbildes
mehr und mehr den komplexen, organischen Charakter unserer
irdischen Lebenswelt bis hin zu der Aussage, dass wir diese Welt
am besten begreifen, wenn wir den Planeten insgesamt als großen
Organismus interpretieren, als ein Lebewesen, mit dem wir
zusammenleben müssen. Wäre es nicht angemessen, die
Erde so respektvoll wie eine Gottheit oder einen Großen
Geist wahrzunehmen? Müssen wir einen alten Animismus auf
neue Weise verstehen lernen? Sollte Politik in diesem Sinn
spiritueller werden und Spiritualität
politischer? Themenblatt
14 (PDF) – Literatur: Geseko
von Lüpke: Politik des Herzens
Nachhaltige Konzepte für das 21. Jahrhundert. Gespräche
mit den Weisen unserer Zeit (39 Interviews), München 2003
|
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15.
Runde 16. Sep. 2007
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Bedingungsloses
Grundeinkommen Die an sich nicht ganz neue Idee
eines Grundeinkommens für alle Bürger wird in jüngster
Zeit und angesichts der Probleme unserer sozialen
Sicherungssysteme auf breiter gesellschaftlicher Ebene als
erwägenswerte Option diskutiert. Der gesellschaftspolitische
Denkansatz Götz Werners und sein Modell des bedingungslosen
Grundeinkommens wurden vorgestellt und dann sehr kontrovers
diskutiert. Themenblatt
15 (PDF) – Siehe auch: E.Weeber/H.Haas:
BGE – pro und contra.
Literatur: G.Werner:
Einkommen für alle; ders.: Ein
Grund für die Zukunft – das Grundeinkommen;
Internet: www.archiv-grundeinkommen.de
|
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16.
Runde 21. Okt. 2007
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Soziale
Sicherung Die Diskussion des bedingungslosen
Grundeinkommens versus bedarfsorientierter Grundversorgung warf
viele grundsätzliche Fragen zur Gerechtigkeit und
Durchführbarkeit verschiedener Systeme der sozialen
Sicherung auf. Deshalb debattierten wir weiter darüber, was
eine solidargemeinschaftliche Sicherung leisten soll und wie sie
diese Leistung erbringen kann. Themenblatt
16 (PDF)
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17.
Runde 2. Dez. 2007
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„Tierschutz“:
Welche Rechte und welche Würde erkennen wir eigentlich den
Tieren zu? Welche
Stellung hat das Tier in unserer Gesellschaft, in unserem
Weltbild und in unserer Ethik? Tierschutzgesetz § 1: »Zweck
dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für
das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu
schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen
Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.«
Gibt es vernünftige Gründe, den Tieren Schmerzen,
Leiden oder Schäden zuzufügen? Worin besteht die
Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf?
Was erwarten wir vom „Tierschutz" und welchen
Stellenwert hat er in der alltäglichen Praxis? Wie relevant
sind diese Fragen angesichts der großen Probleme der
Menschengesellschaft? Themenblatt
17 (PDF)
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18.
Runde 13. Jan. 2008
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Die
Evolution und das Zusammenleben (1) Das
erste, was vielen Menschen zu dem Stichwort „Evolution"
einfällt, ist das „Überleben des Fittesten"
im Sinne eines Ausscheidungskampfes. Dabei spielt die Kooperation
in der Evolution eine ebenso wichtige Rolle wie die Konkurrenz,
und das „fitteste" Individuum muss nicht unbedingt
dasjenige sein, das möglichst viele andere zu verdrängen
in der Lage ist; es könnte auch dasjenige sein, das es am
besten versteht, mit den anderen Individuen und der ganzen Umwelt
zusammenzuwirken. Der Wettbewerb treibt den Wandel voran, die
Kooperation gibt der gegenseitigen Abhängigkeit eine Form
zum Wohle aller Beteiligten. Beides zusammen – Wettbewerb
und Kooperation – ermöglichen eine „Höherentwicklung"
mit immer differenzierteren, feineren Wechselwirkungen. Wir
Menschen müssen inzwischen erkennen, dass der überbetonte
„Wettbewerb", bei dem Allianzen nur noch zum Zwecke
eines immer größeren Profits einzelner geschmiedet
werden, verheerende Folgen für die Lebensqualität hat,
wenn er an die Grenzen des Globus stößt: Wir werden
unsere Lebensgrundlagen zerstören, wenn wir nicht lernen,
besser mit unseren „evolutionären Grundlagen"
umzugehen. „Zusammenleben und Gemeinschaft" wird in
unserer Zeit zu einem „Hauptfach", das Übung auf
allen Ebenen fordert, von der Familie bis zur
Staatengemeinschaft. Wir fragten uns diesmal nach den
evolutionären Grundlagen von Kooperation, Solidarität
und Gemeinschaft. Themenblatt
18 (PDF) – Siehe auch: I.
Eibl-Eibesfeldt, In der Falle des Kurzzeitdenkens –
Teil 2 siehe 25. Runde
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19.
Runde 9. März 2008
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Der
»Global Marshall Plan« und die kleinen individuellen
Schritte Während
wir in der vorhergehenden Runde danach fragten, welche
Gemeinschaftsfähigkeit uns die Evolution mitgegeben hat,
ging es nun darum, ob die Menschen, die inzwischen durch ihre
Großhirnfähigkeiten selbst zu „Anführern“
der Evolution geworden sind, die Rahmenbedingungen für ihr
eigenes gutes Leben durch eben diese Fähigkeiten aufrecht
erhalten können anstatt sie immer weiter zu zerstören.
– Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für
ein verbindliches globales Rahmenwerk für die
Weltwirtschaft, das die Wirtschaft mit Umwelt, Gesellschaft und
Kultur in Einklang bringt. Wir betrachteten sie als
beispielhaften Versuch, den globalen Problemen eine ebenso
globale Strategie der Nachhaltigkeit entgegenzusetzen.
Themenblatt
19 (PDF) – Siehe auch:
www.globalmarshallplan.org
|
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20.
Runde 27. April 2008
|
Energieautonomie
– am Beispiel unseres Landkreises Nach
den vom Ebersberger Kreisrat im vergangenen Jahr verabschiedeten
„Leitlinien 2030“ soll unser Landkreis bis zum Jahr
2030 unabhängig von nicht-regenerativen Energieträgern
sein. Regional gewonnene Energie aus nachhaltig-erneuerbaren
Quellen und die Steigerung der Energieeffizienz sollen dazu
verhelfen. Die Rechnung wird allerdings nur aufgehen können,
wenn wir auch unsere Energieverbrauchs-Gewohnheiten signifikant
verändern, insbesondere was den Treibstoff für unsere
Kraftfahrzeuge betrifft. Hans Haas hat nachgerechnet und uns mit
einigen herausfordernden Zahlen und Fakten
konfrontiert. Themenblatt
20 (PDF) – Siehe auch: H.-P.
Dürr, Die 1,5-KW-Gesellschaft (PDF)
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21.
Runde 15. Juni 2008
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Motorisierte
Mobilität und Lebensqualität Die
Mobilität durch motorisierte Transportmittel wie
Kraftfahrzeug, Flugzeug, Bahn und Schiff ist energieaufwändig
und für einen großen Teil der CO2-Emissionen
verantwortlich (siehe die CO2-Uhr
auf „zukunft mobil“). Eine Verringerung dieser Form
von Mobilität ist unumgänglich – wir werden
unsere Gewohnheiten diesbezüglich verändern müssen.
Büßen wir damit zwangsläufig Lebensqualität
ein? Themenblatt
21 (PDF)
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22.
Runde 20. Juli 2008
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Die
Landwirtschaft (1) Sie soll hochwertige
Nahrungsmittel liefern und gleichzeitig die Landschaft pflegen.
Der ökonomische Druck, der auf unseren Bauern und auf der
„guten fachlichen Praxis“ lastet, scheint beides zu
be- oder verhindern. Wie es dem Landwirt selbst dabei geht,
konnten wir – die wir zum größeren Teil die
Landwirtschaft nur als Zuschauer kennen – jetzt einmal aus
erster Hand erfahren: Anton, der vor einiger Zeit zu unserer
Runde gestoßen ist, zeigte uns seinen konventionell
bewirtschafteten Hof, erzählte von seiner täglichen und
jährlichen Arbeit und ließ sich von uns befragen. Wie
zu erwarten reichte ein Vormittag nicht aus, um das Thema in
seinen verschiedenen Teilaspekten genügend ausführlich
zu besprechen. Themenblatt
22 (PDF)
|
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23.
Runde 21. Sep. 2008
|
Die
Landwirtschaft (2) Einige
Überlegungen zum immer weiter beschleunigten technischen
Fortschritt auch in der Landwirtschaft, zum Ökolandbau und
der Marktlage der Landwirtschaft.. Themenblatt
23 (PDF)
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24.
Runde 2. Nov. 2008
|
Die
Revolution in den Köpfen Wir
leben in einer vor-revolutionären Zeit: Die Menschheit ist
durch ihr Anwachsen und durch ihr „artspezifisches
Verhalten“ dabei, mit fast allen zur Verfügung
stehenden Kräften die unabdingbaren Grundlagen für eine
nachhaltige Entwicklung (Vielfalt und Gemächlichkeit,
siehe 1. Runde) global zu beseitigen. Ökologisches
Desaster und soziales Chaos sind die absehbaren Folgen, wenn die
Menschheit nicht lernt, sich als globale Gemeinschaft zu
begreifen und ihr Handeln auf den gemeinschaftlichen Umbau der
Weltgesellschaft nach den Maßgaben ökologischer
Nachhaltigkeit auszurichten. Ein solcher Gemeinschaftssinn kann
nicht erzwungen werden, und auch der Leidensdruck der zunehmenden
globalen Krise garantiert nicht, dass eine entscheidende Mehrheit
der Menschen rechtzeitig zur Besinnung kommt. Die chaotischen
Schwankungen und Turbulenzen, die Zusammenbrüche,
Gewaltausbrüche und Umstürze können in der
politisch-wirtschaftlichen Realität nur noch durch eine
„Revolution in den Köpfen“ verhindert oder
gedämpft werden. Ist es vorstellbar, dass eine entscheidende
Mehrheit der Menschen – auch in den noch wohlhabenden
bürgerlichen Demokratien! – über die Absurdität
der Systemzwänge des business as usual so weit
aufgeklärt wird, dass die Rahmenbedingungen der Wirtschaft
auf dem friedlichen Wege politischer Mehrheitsentscheidung
geändert werden können? Themenblatt
24 (PDF)
|
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25.
Runde 25. Jan. 2009
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Die
Evolution und das Zusammenleben (2) Verhalten
und Gemeinschaftsfähigkeit des Menschen im Licht seiner
Stammesgeschichte (Fortsetzung des Themas der
18. Runde). Themenblatt
25 (PDF) – Zum
Anhören (WMA, 54 MB): Ausschnitte aus diesem
Treffen in Renate Börgers Sendereihe „Trotz alledem“
auf Radio LORA (Sendung am 14. Juli 2009)
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26.
Runde 15. März 2009
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Die
„Neue Weltordnung“ Dass
die Ordnung in unserer Welt gestört ist, und zwar
vornehmlich durch unsere eigenen – der Menschen –
Aktivitäten, wird uns mehr und mehr bewusst. Aus unserer
Wirtschaftsweise und dem damit verbundenen „Fortschritt“
entstehen gefährliche ökologische und soziale
Ungleichgewichte. Um das völlige Entgleisen der
„Globalisierung“ zu verhindern werden wir uns selbst
eine neue Art des Wirtschaftens und Fortschreitens verordnen
müssen. Leider steckt die gemeinsame Willensbildung des
globalen humanen „Wir“ noch in den Kinderschuhen; der
politische Fortschritt bleibt geprägt von einem harten
Wettbewerb und der Machtpolitik global agierender
Einzelinteressen. Immer mehr Macht sammelt sich in immer weniger
Händen: Die „Neue Weltordnung“ könnte
letztlich von einer kleinen Machtelite diktiert
werden. Themenblatt
26 (PDF)
|
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27.
Runde 26. April 2009
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»Steinzeit« Ein
Besuch bei Bernard von Bredow im »Mammutheum« bei
Siegsdorf. Themenblatt
27 (PDF) – Siehe auch:
BR-Interview
mit Bernard von Bredow
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28.
Runde 21. Juni 2009
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Chancen
für eine „bessere Weltordnung“ Die
Annahme, dass es in unserer Welt, insbesondere der Wirtschafts-
und Finanzwelt, totalitär-vereinheitlichende Bestrebungen
und Machenschaften gibt, ist gewiss nicht ganz unrealistisch.
Albtraumhafte Entwicklungen sind leicht vorstellbar, solche
Vorstellungen drängen sich geradezu auf und verdüstern
unsere Visionen vom Fortschritt. Wir sollten uns wehren gegen
jegliche Art von depressiver „Schreckstarre“. An sehr
vielen Orten in dieser Welt wird mit Hochdruck auch an einer
„bessere Weltordnung“ gearbeitet, und es gibt Gründe
anzunehmen, dass sie gute Chancen hat, wenn jede/r von uns
ihre/seine eigenen Möglichkeiten wahrnimmt. – Wir
versuchten uns diese Gründe und konkrete Anhaltspunkte dafür
zu vergegenwärtigen. Themenblatt
28 (PDF) –
Siehe auch: Chancen
für eine „bessere Weltordnung“.
Einleitende Gedanken zur 28. Runde. Von E. Weeber
|
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29.
Runde 19. Juli 2009
|
Der
Codex Alimentarius ist
eine Sammlung internationaler Lebensmittelstandards. Er beruht
auf den Annahmen und Beschlüssen der sogenannten
Codex-Alimentarius-Kommission (CAC), eines gemeinsamen Gremiums
der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und
der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen.
Neben der Kritik, dass damit zu weit und zu zentralistisch in das
Recht der Selbstbestimmung bei der Ernährung eingegriffen
wird, besteht auch der Verdacht, dass dieser Codex von
einflussreichen Interessengruppen eigennützig missbraucht
wird und die Volksgesundheit nur noch als Vorwand
dient. Themenblatt
29 (PDF). –
Siehe auch: Die
offizielle Website (englisch)
– Beitritt
der Europäischen Gemeinschaft zur
Codex-Alimentarius-Kommission – Darstellung
des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz –
Darstellung
auf www.lebensmittelnet.at – Im
Kampf gegen den Codex Alimentarius (Nexus Magazin)
– Wenn
Kritik sich selbst zum Opfer fällt (Nexus Magazin)
– Interview
mit Dr. Rima Laibow von der Natural Solutions Stiftung
– Interview
mit Dr. Rima Laibow (englisches Original)
– Wikipedia:
Codex Alimentarius
|
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30.
Runde 11. Okt. 2009
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Europa:
Der Einigungsprozess Der
Vertrag von Lissabon ist ein Buch mit mehreren hundert Seiten in
schwer verdaulicher Amtsblatt-Sprache. Hilfreiche
Zusammenfassungen wie beispielsweise „Der Vertrag auf einen
Blick“, findet man durchaus, wenn man danach sucht, aber
der Bewusstseinsprozess in der Bevölkerung wird von den
politischen Akteuren praktisch übersprungen. Oder sind es
unsere Medien, die das Thema vernachlässigen, weil es zu
wenig „hergibt“? Ein „Europa der Völker“
mit intakter regionaler Vielfalt und kleinräumiger
(politischer und wirtschaftlicher) Organisation wäre
freilich sehr aufregend und wünschenswert; ein „Europa
der Regierungen“ oder gar „der Konzerne“
erscheint dagegen eher bedrohlich. Wird Europa überreguliert
und entdemokratisiert? – Eine erste kritische
Annäherung. Themenblatt
30 (PDF) –
Vertragstexte: Eur-Lex.europa.eu
> DE:
Der Zugang zum EU-Recht > Sammlungen > Verträge
> Konsolidierte
Fassungen des Vertrags über die Europäische Union und
des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen
Union (html) – Siehe auch: Europa-Portal:
Informationen und Texte –
Zusammenfassung:
„Der Vertrag auf einen Blick“
; Zusammenfassungen
der EU-Gesetzgebung
|
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31.
Runde 22. Nov. 2009
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Sich
im Kreis versammeln Diesmal
ging es weniger um ein Thema als um eine Übung. Wir sprachen
über die Art und Weise, wie wir gewöhnlich miteinander
reden, wenn es um Erfahrungsaustausch, um die Erörterung
eines Sachverhalts oder Problems, um eine Entscheidung oder auch
nur um ein lockeres geselliges Beieinandersein geht. Wie es bei
dem letzteren üblich ist, erlaubten wir uns ein gedankliches
Dahintreiben ohne bei einem Thema bleiben zu müssen. Dagegen
achteten wir sehr darauf, immer ein Kreis zu bleiben, also die
Grundregel des Kreises einzuhalten: Dass nämlich alle
Anwesenden zuhören, wenn eine Person spricht. Themenblatt
31 (PDF)
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32.
Runde 17. Jan. 2010
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Europa:
Der Einigungsprozess (2) Wir
versuchten, einen Zugang zum „Lissabon-Vertrag“
zu finden und uns Einblicke in die real existierende Europäische
Union zu verschaffen. Als Referenten unterstützten
uns diesmal Bernward Sauer und Henning Ludwig – besten
Dank! Themenblatt
32 (PDF) –
Links zu den Vertragstexten siehe 30. Runde. Siehe auch:
Attacs 10 Prinzipien
für einen demokratischen EU-Vertrag –
Kooperation
statt Wettbewerb. Eine andere Politik für Europa
|
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33.
Runde 28. Feb. 2010
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Wem
gehört die Welt? Auf den ersten
Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts
gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten
für ein menschliches Leben gehören. Doch sie gehen der
Gesellschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der
allgemeinen Verfügung entzogen, missbraucht oder unbezahlbar
werden. Die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird
eingezäunt und kommerzialisiert – zu unserem Schaden.
Davon zeugen die weltweiten Konflikte über die
Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den
Umgang mit Regenwäldern. Wir stehen an einem Scheidepunkt,
an dem ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer
erforderlich ist. Als
Referentin unterstützte uns diesmal Renate
Börger. Themenblatt
33 (PDF)
– Siehe auch: Silke
Helfrich (Hg.): Wem gehört die Welt?
– Zur
Wiederentdeckung der Gemeingüter; Peter
Barnes: Kapitalismus 3.0
– Ein
Leitfaden zur Wiederaneignung der Gemeinschaftsgüter –
Ausgabe 1/2010 der Zeitschrift OYA.
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34.
Runde 25. April 2010
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Wie
wirklich ist die Wirklichkeit? Bin
ich Herr/Herrin meines eigenen Geistes oder hab ich wenigstens
partielle Entscheidungsfreiheiten? Oder bin ich geistig eine
Marionette? Wer hat dann die Fäden in der Hand? Wie wirklich
ist das, was ich als Wirklichkeit wahrnehme? Wie komme ich zu
Urteilen und Entscheidungen? Was ist ein Konsens? Wie
funktioniert die „öffentliche Meinung“? Themenblatt
34 (PDF)
|
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35.
Runde 20. Juni 2010
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Wie
wirksam bin ICH? Nach
der Frage Wie wirklich ist die Wirklichkeit? – die
beim letzten Treffen einen regen Gedankenaustausch bewirkte (!)
und den Wunsch, dranzubleiben – geht es weiter mit der
umgekehrten Frage: Wie wirklich bin ICH, dieses Subjekt,
das die Wirklichkeit in Frage stellt oder die eigene Position
darin verstehen möchte? – Da ICH wenig Sinn darin
sehe, meine eigene Wirklichkeit anzuzweifeln, ersetze ICH das
Wort „wirklich“ kurzerhand durch „wirksam“
und hänge noch ein paar Fragen dran: Wie nehme ICH
Wirklichkeit wahr – als fremde Welt oder als heimatliche
Gemeinschaft oder...? Wie richte ICH mich in der Wirklichkeit
ein? Richte ICH mich selbst ein oder bin ICH schon ein- oder
ausgerichtet? Wie wirke ICH beim Fortschreiten der Wirklichkeit
mit? Themenblatt
35 (PDF)
|
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36.
Runde 12. Sept. 2010
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Energie
aus Biogas Die
Erzeugung und Verbrennung von Biogas ist eine Möglichkeit,
Energie aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen. Die praktische
Anwendung dieser Methode in einer Biogasanlage zeitigt einige
unangenehme Nebeneffekte und stößt daher vielerorts
auf Ablehnung. Die Problematik der Biogasanlagen sollte uns
jedoch auch vor Augen führen, dass „unerwünschte
Nebenwirkungen“ keine Besonderheit von Biogasanlagen sind
sondern ein Grundproblem unseres übersteigerten
Energiehungers. Themenblatt
36 (PDF)–
Siehe auch: H.-P.
Dürr, Die 1,5-KW-Gesellschaft (PDF)
|
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37.
Runde 7. Nov. 2010
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Wie
wirksam bin ICH? (2) Nachdem
das ICH sich als eine eigenwillige Bewusstseinsinstanz entdeckt
hat, die nicht nur als Marionette passiv an vielen Fäden
hängt, sondern – eingebunden in ein komplexes Netz von
Bindungen – selbst an vielen Fäden zieht (und sei es
nur zappelnd), muss ICH mich fragen, wie ICH meine
Eigeninitiative konkret im eigenen Leben wirksam werden lasse, um
in dieser Zeit der globalen Krise an der Lösung mitzuwirken
– Teil der Lösung zu sein. Themenblatt
37 (PDF)
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38.
Runde 9. Jan. 2011
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Entdemokratisierung Wird
die Demokratie in unserem Staat ausgehebelt und ausgehölt,
unterminiert und erodiert? Vielleicht auch verkauft, vertrödelt,
verschlafen und verschlampt? Wie
durchschaubar/fassbar/verständlich sind unser politisches
System und die Entscheidungsprozesse (noch)? Macht die
Wahrnehmung der Komplexität politikverdrossen? Lädt sie
zu Manipulation ein? Beobachtungen und Erfahrungen. Themenblatt
38 (PDF)
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39.
Runde 27. Feb. 2011
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Die
Rolle der Medien in der Demokratie Erwünschte
Wirkungen und unerwünschte Nebenwirkungen der Medien in der
öffentlichen Meinungsbildung. Beobachtungen, Erfahrungen,
Fragestellungen, Forderungen. Themenblatt
39 (PDF)
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40.
Runde 5. Juni 2011
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Unser
Forum „Packen wir‘s an! Geistige und
emotionale Stärkung in einer verrückt gewordenen Welt“
– In Anlehnung an Frances Moore Lappé: „Packen
wir's an! Klarheit, Kreativität und Mut in einer verrückt
gewordenen Welt. Lebendige Demokratie als Werkzeug für
unsere Zukunft“. So war das Thema vorgeschlagen. Es wurde
dann aber abgewandelt in „Wie wollen wir in unserer Runde
weitermachen?“ Es ging dabei weniger darum, worüber
wir reden, sondern vor allem darum, wie wir miteinander
diskutieren. Themenblatt
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41.
Runde 13. Nov. 2011
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Wie
wollen wir weitermachen? Diese
Frage wurde schon beim letzten Treffen aufgeworfen, konnte aber
noch nicht im Konsens beantwortet werden. Es geht dabei sowohl um
die Bedürfnisse und Visionen, die jede/r mitbringt, als auch
um die konkreten Verfahrensweisen und Spielregeln, die wir als
hilfreich empfinden.
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42.
Runde 8. Jan. 2012
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Die
Finanzkrise im Euro-Raum Wie
wird eigentlich ein Staat finanziert, und warum geraten Staaten
im immer tiefere Verschuldung?
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